Erfahren Sie mehr über unsere Alten- und Krankenpflege in Xanten/Sonsbeck, Wesel & Krefeld und Umgebung

Erfahren Sie mehr über unseren Pflegedienst sowie Krankenpflege und Altenpflege.

FAQ und Infolinks

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht von häufig gestellten Fragen und Antworten dazu.

Fragen und Antworten

Grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition des Gesetzes sind damit Personen erfasst, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Das sind Personen, die körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen.

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Dies kann auch telefonisch erfolgen. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse. Die Antragstellung können auch Familienangehörige, Nachbarinnen und Nachbarn oder gute Bekannte übernehmen, wenn sie dazu bevollmächtigt werden. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder andere unabhängige Gutachterinnen beziehungsweise Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.
Privat Versicherte stellen einen Antrag bei ihrem privaten Versicherungsunternehmen. Die Begutachtung erfolgt dort durch Gutachterinnen beziehungsweise Gutachter des Medizinischen Dienstes „MEDICPROOF“.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 40/41, Stand April 2017)

Fünf Pflegegrade ersetzen seit dem 1. Januar 2017 die bisherigen drei Pflegestufen. Sie ermöglichen es, Art und Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung unabhängig von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen auf die jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse abzustimmen.
Zugleich wurde der Anspruch auf Leistungen ausgeweitet. Die Unterstützung durch die Pflegeversicherung setzt nun deutlich früher an. Mittelfristig kann etwa eine halbe Million Menschen mit dem neuen Pflegegrad 1 erstmalig überhaupt die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. In den Pflegegrad 1 werden künftig Menschen eingestuft, die noch keine erheblichen Beeinträchtigungen haben, aber schon in gewissem Maß – zumeist körperlich – eingeschränkt sind. Ihnen stehen zum Beispiel eine Pflegeberatung, eine Anpassung des Wohnumfeldes (zum Beispiel altersgerechte Dusche) sowie der sogenannte Entlastungsbeitrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich zu.

Die Pflegegrade orientieren sich nach der Schwere der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person. Der Pflegegrad wird mithilfe eines pflegefachlich begründeten Begutachtungsinstruments ermittelt. Die fünf Pflegegrade sind abgestuft: von geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 1) bis zu schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5). Pflegebedürftige mit besonderen Bedarfskonstellationen, die einen spezifischen, außergewöhnlich hohen Hilfebedarf mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung aufweisen, können aus pflegefachlichen Gründen Pflegegrad 5 zugeordnet werden, auch wenn die erforderliche Gesamtpunktzahl nicht erreicht wird. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen konkretisiert die pflegefachlich begründeten Voraussetzungen für solche besonderen Bedarfskonstellationen in den Begutachtungs-Richtlinien.

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags. Er dient der Erstattung von Aufwendungen, die dem Versicherten entstehen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, Leistungen der Kurzzeitpflege, Leistungen der ambulanten Pflegedienste im Sinne des § 36 (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung), Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag.

Zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag zählen unter anderem Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, Helfer- beziehungsweise Helferinnenkreise zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Bereich, die Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch anerkannte Helferinnen beziehungsweise Helfer, Agenturen zur Vermittlung von Betreuungsleistungen für Pflegebedürftige sowie familienentlastende Dienste.

(Quelle Bundesministerium für Gesundheit, Service, Begriffe A-Z)

Darunter fallen Geräte und Sachmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, diese erleichtern und dazu beitragen, der beziehungsweise dem Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Die Pflegekasse unterscheidet zwischen:

  • technischen Hilfsmitteln, wie beispielsweise einem Pflegebett,
  • Lagerungshilfen oder einem Notrufsystem, sowie
  • Verbrauchsprodukten, wie zum Beispiel Einmalhandschuhen oder Betteinlagen.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege, S. 71, Stand April 2017)

Pflegebedürftige aller Pflegegrade können Pflegehilfsmittel beantragen, wenn diese dazu beitragen, die Pflege zu erleichtern, Beschwerden zu lindern oder Ihnen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Die Kosten werden von der Pflegeversicherung übernommen, wenn keine Leistungsverpflichtung der Krankenkasse besteht. Das Pflegehilfsmittel-Verzeichnis der Pflegekassen informiert darüber, welche Pflegehilfsmittel zur Verfügung gestellt beziehungsweise leihweise überlassen werden. Zu den Kosten für technische Pflegehilfen muss die pflegebedürftige Person einen Eigenanteil von zehn Prozent, maximal jedoch 25 Euro, zuzahlen. Größere technische Pflegehilfsmittel werden oft leihweise überlassen, sodass eine Zuzahlung entfällt. Von den Kosten für Verbrauchsprodukte werden bis zu 40 Euro pro Monat von der Pflegekasse erstattet. Wenn Rollstühle oder Gehhilfen ärztlich verordnet werden, tragen die Krankenkassen die Kosten.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 72. Stand April 2017)

Der ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Er bietet Familien Unterstützung und Hilfe im Alltag, damit pflegende Angehörige zum Beispiel Beruf und Pflege sowie Betreuung besser organisieren können. Das Leistungsangebot des ambulanten Pflegedienstes erstreckt sich über verschiedene Bereiche.

Dies sind vor allem:

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen, wie etwa Körperpflege, Ernährung, Förderung der Bewegungsfähigkeit,
  • Pflegerische Betreuungsmaßnahmen, zum Beispiel Hilfe bei der Orientierung, bei der Gestaltung des Alltags oder auch bei der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte,
  • Häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, wie zum Beispiel Medikamentengabe, Verbandswechsel, Injektionen,
  • Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen bei pflegerischen Fragestellungen, Unterstützung bei der Vermittlung von Hilfsdiensten wie Essensbelieferung oder Organisation von Fahrdiensten und Krankentransporten sowie
  • Hilfen bei der Haushaltsführung, zum Beispiel Kochen oder Reinigen der Wohnung. Die ambulante Pflege ermöglicht Betroffenen, in der vertrauten Umgebung zu bleiben.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 56/57, Stand April 2017)

Unter Grundpflege (auch direkte Pflege) versteht man alltägliche, sich regelmäßig wiederholende Pflegeleistungen. Diese umfassen unter anderem die Unterstützung bei Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Ausscheidungsvorgängen und der Mobilität.

Unter Behandlungspflege (auch spezielle Pflege) werden Leistungen verstanden, die vom behandelnden Arzt angeordnet werden und den Rahmen der Grundpflege übersteigen. Welche Handlungen der Arzt wann verordnen darf, ist in einem bundesweit gültigen Katalog festgelegt. Die Verordnung ist Basis und Auftrag, für den Pflegedienst tätig zu werden. Die Verordnung muss bei der Krankenkasse eingereicht werden, damit diese die Kosten übernimmt.

(Quelle: Pflegedienst-online.info, Das Pflegelexikon)

Wir versuchen, den Einsatzwechsel unseres Pflegepersonals so gering wie möglich zu halten. Auch wir sind daran interessiert, dass sich Mitarbeiter und Patienten nicht täglich neu einstellen müssen, deshalb können Sie in der Regel davon ausgehen, dass der gleiche Mitarbeiter zu Ihnen kommt. Natürlich kann es passieren, dass es durch Krankheit oder Urlaub dazu kommt, dass Sie durch einen anderen Mitarbeiter versorgt werden.

Im Erstgespräch legen wir mit Ihnen zusammen fest, um welche Uhrzeit wir zu Ihnen kommen können. Wir versuchen, auf Ihre Wünsche so gut es geht einzugehen und haben bisher immer eine Lösung gefunden.
Natürlich kann es durch Notfälle, erhöhtes Verkehrsaufkommen oder auch witterungsbedingt zu Verzögerungen kommen.

Wir sind rund um die Uhr über unsere Büronummer 02801 9889620 für Sie erreichbar.

Außerhalb der Bürozeiten wird der Anruf an den Bereitschaftsdienst weitergeleitet.

Fragen & Antworten Tagespflege

Der Besuch eignet sich für z. B. alleinstehende Personen in höherem Alter, bzw. in einem gesundheitlichen Zustand, der das komplett eigenständige Leben erschwert.
Für Senior*innen, die altersbedingt selten Hunger und Durst verspüren und damit besondere Betreuung benötigen.
Für Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Beispielsweise eine beginnende Demenz) Für Menschen die die Fähigkeiten des täglichen Lebens (Toilettengänge, Kochen, Laufen, Kommunikation) wieder erlernen, bzw. beibehalten möchten,
Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.
Auch für pflegebedürftigen Menschen, die die Wartezeit auf einen stationären Pflegeplatz überbrücken möchten
Genauso wie für Personen die in ihrem Umfeld kaum Kontaktpersonen haben und aufgrund körperlicher Einschränkungen selten aus dem Haus können

Zunächst vorweg: für pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5 gibt es ein monatliches Budget in der Pflegeversicherung, mit dem die Leistungen der Tagespflege (teil)finanziert werden können. 

Es beträgt ab 01.01.2017 für

 den Pflegegrad 2:                 689,00 €

den Pflegegrad 3:               1298,00 €

den Pflegegrad 4:               1612,00 €

den Pflegegrad 5:               1995,00 €


Diese Beträge können ausschließlich für die Tagespflege eingesetzt werden, nicht für andere Angebote genutzt oder anteilig als Pflegegeld ausgezahlt werden.

Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können die ihnen zustehenden Entlastungsleistungen von 125,00 € pro Monat für die Tagespflege einsetzen. 

 Zusätzlich können die Mittel der Verhinderungspflege (1612,00 €) hier einfließen.

 Außerdem kann die Hälfte der Mittel aus der Kurzzeitpflege (806,00 €) ebenfalls hier einfließen, wenn die Kurzzeitpflege noch nicht in Anspruch genommen wurde.

Die Kosten der Tagespflege setzten sich aus verschiedenen Positionen zusammen, die aus unterschiedlichen Budgets der Pflegekasse gezahlt werden:

Pflegesatz: Finanziert über den Pflegegrad oder die Verhinderunspflege.

Fahrt: finanziert über den Pflegegrad

Unterkunft und Verpflegung: finanziert über den Entlastungsbetrag nach §45b

Investitionskosten: private Finanzierung oder über den Sozialhilfeträge.

Kernpunkt unseres Konzeptes ist dabei eine abwechslungsreiche Tagesgestaltung: gemeinsame Gespräche, Spiele, Gymnastik, Feiern und Spaziergänge, sowie frisch zubereitete Mahlzeiten sorgen für eine familiäre Atmosphäre und dienen der aktiven Einbindung unserer Gäste.

Ja, z. B. Medikamentengabe, Verbandswechsel, Injektionen, etc, aber Ihre Angehörigen oder zb unsere ambulanter Pflegedienst timm machen sie vorab reisefertig.

Ja, wir holen sie ab und bringen sie wieder nach Hause.

Hochbetagte und erwachsene Menschen, die aufgrund von körperlicher, kognitiver, psychischer und sozialer Beeinträchtigung im häuslichen Umfeld versorgt werden und dabei tagsüber einer kontinuierlichen Betreuung und Pflege bedürfen sowie Menschen mit Behinderungen ohne geregelte Tagesstruktur.

Ja, vereinbaren sie doch einfach mal mit uns einen kostenfreien Schnuppertag.

Sie erreichen uns unter: 02801/98861910

Wichtige Infolinks

Hier haben wir für Sie weitere hilfreiche Informationen rund um Krankenpflege und Altenpflege zusammengestellt.

Für weitere Fragen oder bestimmte Anliegen zur Krankenpflege/Altenpflege können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

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