Information

Beratung zur Ambulanten Pflege

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine persönliche Beratung, dann rufen Sie uns gerne an:

UNSER PFLEGELEITBILD

Pflege in gewohnter Umgebung

Wir sehen unsere Aufgabe in der ambulanten, fachlichen und persönlichen Betreuung von pflegebedürftigen Menschen sowie deren Angehörigen im Sinne einer ganzheitlichen Pflege.

Der sich uns anvertrauende Patient steht im Mittelpunkt all unserer Bemühungen und wir versuchen so gut wie möglich auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.

Jeder Mensch hat das Recht in Würde zu leben und zu sterben!

Unser Pflegeleitbild im Detail

Pflegemodell nach Monika Krohwinkel

Der sich uns anvertrauende Patient steht im Mittelpunkt all unserer Bemühungen und wir versuchen so gut wie möglich auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.

Um dieses Umzusetzen arbeiten wir nach dem Pflegemodell nach Monika Krohwinkel.

Der Mensch wird von uns grundsätzlich selbstständig und verantwortlich für sein Handeln gesehen. Ist dies eingeschränkt oder nicht gegeben, wollen wir ihm beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Durch den Aufbau einer vertrauten Beziehung und gegenseitigen Anerkennung versuchen wir eine Unterstützung zu geben, die ihm ein Leben in seiner gewohnten Umgebung ermöglicht.

Um eine vertraute Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient zu ermöglichen wird die Dienstplanung so gestaltet, dass ein häufiger Wechsel der Pflegekräfte möglichst vermieden wird.

Der Bereich der Pflege ist immer mehr an die gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen im Gesundheitswesen gebunden. Dadurch sind auch wir gezwungen, unsere Arbeit den wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Ist die Finanzierung nicht ausreichend gewährleistet, suchen wir mit den Patienten zusammen nach individuellen Möglichkeiten.

Wir sehen daher unsere Aufgabe auch darin, die Interessen unserer Patienten vor dem Gesetzgeber zu vertreten. Die Durchführung unserer Arbeit erfolgt prinzipiell konfessionsneutral, unabhängig der Herkunft und Hautfarbe, des Geschlechts und der körperlichen bzw. seelischen Verfassung der sich uns anvertrauenden Menschen.

FRAGEN UND ANTWORTEN

1. Wann ist Pflegebedürftigkeit gegeben?

Grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition des Gesetzes sind damit Personen erfasst, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Das sind Personen, die körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – und mit mindestens der in § 15 SGB XI festgelegten Schwere bestehen.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 40, Stand April 2017)

2. Wo müssen Pflegeleistungen beantragt werden?

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden; dies kann auch telefonisch erfolgen. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse. Die Antragstellung können auch Familienangehörige, Nachbarinnen und Nachbarn oder gute Bekannte übernehmen, wenn sie dazu bevollmächtigt werden. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder andere unabhängige Gutachterinnen beziehungsweise Gutachter mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.
Privat Versicherte stellen einen Antrag bei ihrem privaten Versicherungsunternehmen. Die Begutachtung erfolgt dort durch Gutachterinnen beziehungsweise Gutachter des Medizinischen Dienstes „MEDICPROOF“.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 40/41, Stand April 2017)

3. Was zeichnet die neuen Pflegegrade aus?

Fünf Pflegegrade ersetzen seit dem 1. Januar 2017 die bisherigen drei Pflegestufen. Sie ermöglichen es, Art und Umfang der Leistungen der Pflegeversicherung unabhängig von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen auf die jeweiligen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse abzustimmen.
Zugleich wurde der Anspruch auf Leistungen ausgeweitet. Die Unterstützung durch die Pflegeversicherung setzt nun deutlich früher an. Mittelfristig kann etwa ein halbe Million Menschen mit dem neuen Pflegegrad 1 erstmalig überhaupt die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. In den Pflegegrad 1 werden künftig Menschen eingestuft, die noch keine erheblichen Beeinträchtigungen haben, aber schon in gewissem Maß- zumeist körperlich – eingeschränkt sind. Ihnen stehen zum Beispiel eine Pflegeberatung, eine Anpassung des Wohnumfeldes (zum Beispiel altersgerechte Dusche) sowie der sogenannte Entlastungsbeitrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich zu.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 49, Stand April 2017)

4. Wie sind die Pflegegrade gestaffelt?
Die Pflegegradeorientieren sich nach der Schwere der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person. Der Pflegegrad wird mithilfe eines pflegefachlich begründeten Begutachtungsinstruments ermittelt. Die fünf Pflegegrade sind abgestuft: von geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 1) bis zu schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5). Pflegebedürftige mit besonderen Bedarfskonstellationen, die einen spezifischen, außergewöhnlich hohen Hilfebedarf mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung aufweisen, können aus pflegefachlichen Gründen Pflegegrad 5 zugeordnet werden, auch wenn die erforderliche Gesamtpunktzahl nicht erreicht wird. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen konkretisiert die pflegefachlich begründeten Voraussetzungen für solche besonderen Bedarfskonstellationen in den Begutachtungs-Richtlinien.
5. Was ist der Entlastungsbetrag?

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags. Er dient der Erstattung von Aufwendungen, die dem Versicherten entstehen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von

  1. Leistungen der Tages- oder Nachtpflege,
  2. Leistungen der Kurzzeitpflege,
  3. Leistungen der ambulanten Pflegedienste im Sinne des § 36 (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung),
  4. Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag.

Zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag zählen unter anderem Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, Helfer- beziehungsweise Helferinnenkreise zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Bereich, die Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch anerkannte Helferinnen beziehungsweise Helfer, Agenturen zur Vermittlung von Betreuungsleistungen für Pflegebedürftige sowie familienentlastende Dienste.

(Quelle Bundesministerium für Gesundheit, Service, Begriffe A-Z)

6. Was wird unter Pflegehilfsmittel verstanden?

Darunter fallen Geräte und Sachmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, diese erleichtern und dazu beitragen, der beziehungsweise dem Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Die Pflegekasse unterscheidet zwischen:

  • technischen Hilfsmitteln, wie beispielsweise einem Pflegebett, Lagerungshilfen oder einem Notrufsystem, sowie
  • Verbrauchsprodukten, wie zum Beispiel Einmalhandschuhen oder Betteinlagen.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege, S. 71, Stand April 2017)

7. Wann kommt die Pflegekasse für die Kosten der Pflegehilfsmittel auf?

Pflegebedürftige aller Pflegegrade können Pflegehilfsmittel beantragen, wenn diese dazu beitragen, die Pflege zu erleichtern, Beschwerden zu lindern oder Ihnen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Die Kosten werden von der Pflegeversicherung übernommen, wenn keine Leistungsverpflichtung der Krankenkasse besteht. Das Pflegehilfsmittel-Verzeichnis der Pflegekassen informiert darüber welche Pflegehilfsmittel zur Verfügung gestellt beziehungsweise leihweise überlassen werden. Zu den Kosten für technische Pflegehilfen muss die pflegebedürftige Person einen Eigenanteil von zehn Prozent, maximal jedoch 25 Euro, zuzahlen. Größere technische Pflegehilfsmittel werden oft leihweise überlassen, sodass eine Zuzahlung entfällt. Von den Kosten für Verbrauchsprodukte werden bis zu 40 Euro pro Monat von der Pflegekasse erstattet. Wenn Rollstühle oder Gehhilfen ärztlich verordnet werden, tragen die Krankenkassen die Kosten.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 72. Stand April 2017)

8. Was macht ein ambulanter Pflegedienst?

Der ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Er bietet Familien Unterstützung und Hilfe im Alltag, damit pflegende Angehörige zum Beispiel Beruf und Pflege sowie Betreuung besser organisieren können. Das Leistungsangebot des ambulanten Pflegedienstes erstreckt sich über verschiedene Bereiche.

Dies sind vor allem:

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen, wie etwa Körperpflege, Ernährung, Förderung der Bewegungsfähigkeit,
  • Pflegerische Betreuungsmaßnahmen, zum Beispiel Hilfe bei der Orientierung, bei der Gestaltung des Alltags oder auch bei der Aufrechterhaltung sozialer Kontakte,
  • Häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, wie zum Beispiel Medikamentengabe, Verbandswechsel, Injektionen,
  • Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen bei pflegerischen Fragestellungen, Unterstützung bei der Vermittlung von Hilfsdiensten wie Essensbelieferung oder Organisation von Fahrdiensten und Krankentransporten sowie
  • Hilfen bei der Haushaltsführung, zum Beispiel Kochen oder Reinigen der Wohnung.
    Die ambulante Pflege ermöglicht Betroffenen, in der vertrauten Umgebung zu bleiben.(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Ratgeber zur Pflege S. 56/57, Stand April 2017)
9. Was versteht man unter Grundpflege, was unter Behandlungspflege?

Unter Grundpflege (auch direkte Pflege) versteht man alltägliche , sich regelmäßig wiederholende Pflegeleistungen. Diese umfassen unter anderem die Unterstützung bei Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Ausscheidungsvorgängen und der Mobilität.

Unter Behandlungspflege (auch spezielle Pflege) werden Leistungen verstanden, die vom behandelnden Arzt angeordnet werden und den Rahmen der Grundpflege übersteigen. Welche Handlungen der Arzt wann verordnen darf ist in einem bundesweit gültigen Katalog festgelegt. Die Verordnung ist Basis und Auftrag für den Pflegedienst tätig zu werden. Die Verordnung muss bei der Krankenkasse eingereicht werden, damit diese die Kosten übernimmt.

(Quelle: Pflegedienst-online.info, Das Pflegelexikon)

10. Kommt immer der gleiche Mitarbeiter zur Pflege?

Wir versuchen den Einsatzwechsel unseres Pflegepersonals so gering wie möglich zu halten. Auch wir sind daran interessiert, dass sich Mitarbeiter und Patienten nicht täglich neu einstellen müssen, deshalb können sie in der Regel davon ausgehen, dass der gleiche Mitarbeiter zu ihnen kommt.
Natürlich kann es passieren, dass es durch Krankheit oder Urlaub dazu kommt, dass sie durch einen anderen Mitarbeiter versorgt werden.

11. Kommen die Mitarbeiter des Pflegedienstes immer zur gleichen Zeit?

Im Erstgespräch legen wir mit ihnen zusammen fest um welche Uhrzeit wir zu ihnen kommen können.Wir versuchen auf ihre Wünsche so gut es geht einzugehen und haben bisher immer eine Lösung gefunden.
Natürlich kann es durch Notfälle, erhöhtes Verkehrsaufkommen oder auch witterungsbedingt zu Verzögerungen kommen.

12. Wie kann ich {timm} im Notfall erreichen?

Wir sind rund um die Uhr über unsere Büronummer 02801 9889620 für sie erreichbar.

Außerhalb der Bürozeiten wird der Anruf an den Bereitschaftsdienst weitergeleitet.

Freizeit- und Ausflugsgestaltung für Senioren

Timm Pflege und Gesundheit am Niederrhein
„Mal wieder vor die Tür kommen.“ Gemeinsames Kaffeetrinken, Zoobesuche, Rheinfahrten, Konzertbesuche, Markt- oder Gottesdienstbesuche speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten.

Wege zur Pflege

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
„Hier finden Sie Menschen, die Ihnen rund um das Thema Pflege mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Die Leistungen der Pflegeversicherung im Überblick

Bundesministerium für Gesundheit

KOOPERATIONS­PARTNER

Vitakt Hausnotrufsystem

Ein Knopfdruck genügt. Wir sind an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden für Sie da. Nachts um 03.00 Uhr, zur Mittagszeit, an Neujahr und zu Ostern.

vitakt.de

LITERATUR

Rotschopf – Eine Fabel vom Verlieren und vom Finden.

Rotschopf – Eine Fabel vom Verlieren und vom Finden.

Autorin: Ute Pelzer (Xanten-Vynen)
Format: 21 x 21 cm, Hardcover
68 Seiten, schwarzweiß, liebevoll illustriert

„Es kann der Verlust eines Elternteils, eines geliebten Menschens, des Arbeitsplatzes oder des Lebenszieles sein, der Menschen existentielle Verlusterfahrungen erleben und durchleben lässt.

In der Auseinandersetzung mit dem Verlust gehen Menschen ihren ureigenen Trauerweg. So realisieren sie Schritt für Schritt den Verlust und ordnen ihr Leben neu.

In solchen krisenhaften Zeiten des Lebens will Rotschopf ein stiller Begleiter und guter Freund sein“

Bestellmöglichkeit direkt bei der Autorin

Kontakt

Senden Sie uns eine Nachricht. Gerne antworten wir per E-Mail oder rufen Sie zurück.

Nachricht senden

Geschäftsstelle Xanten

TIMM GmbH & Co. KG
Lüttinger Str. 27 · 46509 Xanten
Tel. 0 28 01 / 9 88 96 20
Fax 0 28 01 / 9 88 96 216
info@timm-pflegedienst.de

Beratungsstelle Sonsbeck

TIMM GmbH & Co. KG
Wallstraße 11
47665 Sonsbeck
Tel. 0 28 38 / 9 16 70

Beratungsbüro Wesel

TIMM GmbH & Co. KG
Brückstraße 26
46483 Wesel
Tel. 0 28 1 / 44 28 92 25

timm GmbH & Co. KG
Lüttinger Straße 27
46509 Xanten
Tel. 0 28 01 / 9 88 96 20

Beratungsbüro
Wallstraße 11
47665 Sonsbeck
Tel. 0 28 38 / 9 16 70

Beratungsbüro
Brückstraße 26
46483 Wesel
Tel. 0 28 1 / 44 28 92 25